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Octave Audio V 16 Single Ended

Immer wenn Octave Audio einen neuen Verstärker ankündigt, dann lässt dies aufhorchen. Wenn dann Andreas Hofmann einen Kopfhörerverstärker im Single Ended Betrieb annonciert, der im Gegensatz zu allen anderen Octave-Verstärkern nicht via Hybridschaltung einträchtig mit Röhren und Transistoren bestückt ist, kann dies als kleine Sensation gewertet werden.

Der Kopfhörerverstärker leistet 2 x 8 Ohm an eine 4 Ohm Last. Genug, um sich mit vielen dynamischen Kopfhörern sein Gehör bei zu großen Lautstärken nachhaltig zu schädigen oder mit wirkungsgradarmen Magnetostaten erstmals mit „HiFi-gerechter" Lautstärke zu hören. Der neue Octave Audio V 16 Single Ended kann aber auch Hornlautsprecher, Breitbänder oder sonstige Hoch-Wirkungsgrad-Lautsprecher im Class-A-Betrieb und Eintakt-Schaltung problemlos zu Höchstleistungen antreiben.

Wie für Andreas Hofmann typisch, ging er hier wieder ganz eigene Wege: Die meisten Single-Ended-Verstärker arbeiten mit Ausgangsröhren, die meist exotisch (WE 300B oder 2A3) sind und zudem nur kleine Ausgangsleistungen bieten. Oft haben diese Verstärker dann einen Pegelabfall im Bass und/oder im Hochtonbereich.

Auch der Restbrumm ist häufig bei Betrieb mit Hornlautsprechern und deren extremer Empfindlichkeit ein Problem. Schließlich reichen bei Hörner oft Bruchteile eines Watts zum wohnzimmertauglichen Betrieb aus. Störungen, die bei „herkömmlichen“ Lautsprecherkonzepten meist „gnädig“ zwischen Frequenzweiche und Lautsprecher „untergehen“, werden plötzlich hörbar.

Octave Audio setzt zwei KT 120 als Ausgangsröhren ein. Ungewöhnlich aber für Andreas Hofmann konsequent. Dem ambitionierten HiFi-Enthusiasten (und Tube-Roller) stehen auch KT150, KT88, 6550 und EL34 Röhren zur Auswahl. Derartige Vielfalt hat bei Octave Audio ja Tradition. Eine adaptive dreistufige Einstellung des Class-A-Modus sowie ein spezieller Eco-Modus, der in den Musik-Pausen den Class-A-Level auf 30 Prozent reduziert, sind die Maßnahmen, mit denen der starken Erwärmung bei Class-A-Verstärkern entgegengewirkt wird.

Einen Pegelabfall im Bass bekämpft man mit dem Einsatz eines hochspezialisierten, neuartigen magnetfeld-kompensierten Ausgangstransformators. Einem solchen Pegelverlust im Hochton-Bereich sowie eventuell limitierter Schnelligkeit wirkt man mit speziellen Treiberstufen entgegen, ebenso mit einer Optimierung der Gegenkopplung, sodass der Octave Audio V16 Single Ended eine Bandbreite von erstaunlichen 10 Hz bis hin zu 100 kHz aufweist.

Der gefürchtete Restbrumm am Lautsprecher-Ausgang wird durch einen optimierten dreidimensionalen Aufbau und eine aufwändige elektronische Stabilisierung auf ein kaum messbares und somit nicht hörbares Niveau gesenkt.

Der Octave Audio V16 Single Ended hat drei Hochpegeleingänge, zwei davon als Cinchbuchsen-Pärchen, einer symmetrisch als XLR-Buchsen ausgeführt. Ausgangsseitig stehen zwei Kopfhörer-Anschlüsse und zusätzlich Schraubklemmen, die auch Bananenstecker aufnehmen, für Lautsprecher-Systeme zur Verfügung. Netzanschluss, abgesichert über eine Feinsicherung via Kaltgeräte-Stecker. Optional lässt sich auch die bewährte Octave Black Box bzw. die Octave Super Black Box anschließen und der Verstärker so „hochrüsten“.

Die drei Eingänge können mittels der frontseitig angebrachten Taster ausgewählt werden. Die adaptive dreistufige Einstellung des Class-A-Modus kann über die Taster Bias verändert werden. Außerdem stehen ein Lautstärke-Regler und die Kopfhörer-Anschlüsse zur Verfügung. Hier findet man sowohl einen symmetrischen vierpoligen XLR- als auch einen unsymmetrischen 6,3 mm Stereo Klinken-Anschluss. Der Netzschalter ist praxisgerecht an der Seite des Octave Audio V16 Single Ended montiert. Also keine „Fummelei“ an der Geräterückseite.

Auch designmäßig geht man im badischen Karlsbad wieder ganz eigene Wege. Der 19,1 kg schwere Verstärker hat die Maße 22 x 33 x 33 cm (B x H x T) und ist damit relativ schmal aber hoch angelegt.

Optional ist der V 16 Single Ended auch mit einem zusätzlichen Vorverstärker-Ausgang (Pre-out) lieferbar. Dies ergibt interessante Kombinationsmöglichkeiten z.B. mit teilaktiven Lautsprechersystemen wie Avantgarde Acoustic oder für echtes Bi-Amping. Hier ist dann zum Beispiel die feine Triode für den Mittel-Hochtonbereich zuständig und eine zusätzliche leistungsstärkere Endstufe befeuert den Bassbereich. Eine Fernbedienung – nur für die Lautstärkeregelung! – liegt bei.

Wenn Sie sich ein eigenes Urteil über den V 16 Single Ended bilden wollen – gleich ob als reiner Kopfhörer-Verstärker oder beim Betrieb mit Hornlautsprechern (oder beidem), dann sprechen Sie mit uns wegen eines Hörtermins. Um sachgerecht urteilen zu können, bringen Sie eigene Musik – egal ob Abba oder ZZ Top - mit. Sinnvollerweise auch Ihren Kopfhörer, gerne sonst schwer anzutreibende magnetostatische Hörer. Ein besonderes Erlebnis bietet unser Terminstudio in Isny. Dort können Sie die großen Avantgarde Audio TRIO XD mit Basshorn, angesteuert von dem 8 Watt-Octave-Single-Ended-Verstärker anhören und sich positiv überraschen lassen. Das lohnt sich.

Weitere Infos sind derzeit noch spärlich. Das Gerät wurde erst zur High End 2017 vorgestellt:

 
 
 
 
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