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Octave Audio V 70 SE

Der Octave Audio V 70 SE baut auf seinem Vorgänger im Octave Programm, dem V 70 und dem V 40 SE auf. Gegenüber dem kleineren V 40 SE wurde die Ausgangsleistung auf 2 x 70 Watt Sinus an 4 Ohm erhöht, um auch Lautsprecher mit niedrigerem Wirkungsgrad problemlos betreiben zu können. Ab einer Empfindlichkeit von 84 dB gibt es hier laut Hersteller keine Probleme. Selbst Schallwandler mit Impedanzschwankungen bis 2 Ohm betreibt der V 70 SE problemlos. Freunde von Elektrostaten oder Bändchenlautsprechern werden dies mit Freude hören. In der Praxis dürfte die Leistung für die meisten Lautsprecher auf dem Markt ausreichen. Wenn nicht, gibt es im Octave Programm ja auch noch die noch leistungsstärkeren Highend-Vollverstärker V 80 SE und den ganz neuen V 110 SE.

Andreas Hofmann, Mastermind hinter der Entwicklung und Fertigung der Octave Audio-Geräte, packt manche Dinge völlig anders an als seine Mitbewerber. Alle Vollverstärker sind auch optisch sofort als Verstärker aus dem Hause Octave Audio zu erkennen. Hier wurde eine ganz eigene Formensprache entwickelt, weitab von Protz und Nostalgie. Wertigkeit wird hier durch solide Bauweise und nicht durch verchromte Chassis und Trafoabdeckungen vermittelt. Optisch auffälligstes Merkmal ist die „Octave Ampel“, die eine einfache, auch für Nichtfachleute leicht nachvollziehbare Einstellung der Arbeitspunkte der eingesetzten Röhren ermöglicht.

Der V 70 SE wird „standardmäßig“ mit Endstufen-Röhren vom Typ 6550 ausgeliefert. Wie bei Octave Audio üblich, lassen sich aber sockelkompatible Röhren einstecken und entsprechend einmessen. Wer also der Meinung ist, dass eine leistungsschwächere EL 34 ein offeneres Klangbild oder eine KT 88 mehr Durchzeichnung bringt, dem bietet der V 70 SE die Möglichkeit, beide Röhrentypen auf einfache Art und Weise einzumessen und mit optimalem Arbeitspunkt zu betreiben.

Ebenfalls integriert ist die Stromsparautomatik "Ecomode": Diese (abschaltbare) Automatik steuert den Strombedarf und senkt die Stromaufnahme in längeren Betriebspausen. Der V 70 SE hat vier asymmetrische Eingänge für Quellengeräte über Cinchbuchsen und einen XLR-symmetrischen Eingang. Außerdem lassen sich ein Aufnahmegerät (Cassettendeck, Bandgerät, DAT- der CD-Recorder) und über einen geregelten Ausgang z.B. ein Sub-Woofer ansteuern oder auch Bi-Amping realisieren. Der V 70 SE kann außerdem über eine Durchschaltung in eine Surround-Installation integriert werden. Einer der Cinch-Eingänge kann mit dem optionalen Phono-Board bestückt werden.

Mit der externen Zusatznetzteilverstärkung mittels der Black Box oder der Super Black Box lässt sich das klangliche Ergebnis nochmals steigern. Bei der Super Black Box stehen auf diese Weise z.B. 6 x 3300 Mikrofarad zusätzliche Siebkapazität mittels großer Elektrolyt-Kondensatoren zur Verfügung.

Eine Soft-Start-Einrichtung sorgt für zusätzliche Sicherheit. Bevor das Gerät die Lautsprecherausgänge freigibt, werden beim V 70 SE beim Einschalten die wichtigen Parameter gemessen und erst, wenn alles „im grünen Bereich“ ist, auch freigegeben.

Wie es klingt? Tom Frantzen zieht in der Zeitschrift STEREO für den Vorgängertyp V 70 folgendes Fazit: „… Und nachdem man die „Kleine Nachtmusik“ über den V 70 genossen hat, möchte man womöglich behaupten, dass auch Wolfgang Amadeus Mozart einer solch betörenden Vorstellung kaum anders als mit dem Zücken der Geldbörse hätte begegnen können“.

Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil und vereinbaren Sie einfach einen Hörtermin mit uns entweder im Studio in Stuttgart-Botnang oder im Terminstudio in Isny.

Weitere Informationen finden Sie hier:

 
 
 
 
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