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Sinisa vom Gaudios Vertrieb führte gekonnt durch das Programm. Verständlich erklärte er die unterschiedlichen Konzepte der jeweiligen Laufwerkkombinationen:

  • Kuzma: Masselaufwerk mit Subchassis, 2 Antriebsmotoren

  • Dr. Feikert: Mittlere Masse, kein Subchassis, verschiedene Werkstoffe (Holz, Acryl und Metall), luftgelagerter Tangentialarm, 1 Motor mit sehr hohem Drehmoment

  • Linn LP 12: der Klassiker seit über 30 Jahren, Subchassis mit kleiner Masse

  • dps 3: wenig Masse, kein Subchassis, aber entkoppelt, 1 Motor mit hohem Drehmoment




Sinisa am dps




Chris Feickert am Twinn
 

Großer Analog Workshop 2007

Am 15. und 16. Juni 2007 hörten wir vier hochkarätige Analog Laufwerke im direkten Vergleich an einer Nagra/Verity Audio-Kombination.

Um die Bedingungen für alle Laufwerke gleich zu gestalten, wurden alle Laufwerkkombinationen mit demselben langen NF-Kabel immer jeweils direkt mit dem Vorverstärker verbunden.

Wir waren überwältigt von der immens großen Nachfrage nach diesem Workshop. Alle Durchgänge waren restlos ausgebucht.

Wiedergabekette:
  • Lautsprecher:
    Verity Audio Lohengrin II
  • Vorverstärker:
    Nagra PLL
  • Endverstärker:
    2 Paar Nagra VPA
  • Kabel: Silent-Wire Reference und Purist Audio
  • Netzversorgung:
    Shunyata Hydra

Laufwerkkombination 1

  • Laufwerk:
    Kuzma Stabi Referenz
  • Tonarm:
    Kuzma Stogi Referenz
  • Tonabnehmer:
    Transfiguration Orpheus
  • Phonoverstäker:
    Tom Evans The Groove+

Laufwerkkombination 2

  • Laufwerk: Dr. Feickert Twin
  • Tonarm: Kuzma Air Line
  • Tonabnehmer: Lyra Skala
  • Phonoverstärker: Nagra VPS

Laufwerkkombination 3

  • Laufwerk: dps 3
  • Tonarm:
    modifizierter Rega PB 250
  • Tonabnehmer:
    Transfiguration Phönix
  • Phonoverstärker:
    Tom Evans Microgroove+

Laufwerkkombination 4

  • Laufwerk: Linn LP 12
  • Tonarm: Linn Ekos SE
  • Tonabnehmer: Linn Akiva
  • Phonoverstärker: Linn Linto

Fazit: Es gab keinen eindeutigen Gewinner. Die unterschiedlichen Konzepte haben ihre klar nachvollziehbaren klanglichen Eigenschaften. Je nach persönlicher Neigung gefällt das eine oder das andere besser.

Eine Überraschung gab es allerdings: Der dps 3 mit dem kleinen Rega Arm und dem Tom Evans Microgroove+ war die mit Abstand günstigste Zusammenstellung. Alle waren erstaunt, auf welch hohem Niveau er spielte.


Zum Schluss noch einmal ein herzliches Dankeschön an Chris und Sinisa, ohne deren tatkräftige Hilfe dieser hochinteressante Workshop nicht hätte stattfinden können.

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